Programm

Programm vom 13.03.2026 bis 19.03.2026

Freitag, 13.3.26:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“; Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“; in türkischer Sprache.

17 Uhr „IFS-Radio“.

18 Uhr „Themenwechsel“; Heute: Interview mit Viktoria Klug (DIE PARTEI) zur kommunalwahl; Mitschnitt der Verleihung des Kasseler Literaturpreises für grotesken Humor an Marc-Uwe Kling und Barbi Markovic (Aufzeichnung aus dem Rathaus vom 7.3.26).

20 Uhr „Borderline extra“, Heute: Kranky Records, Teil 2.

22 Uhr „Kabarett live”. 

1 Uhr: „Nachtprogramm“; Grateful-Dead-Nacht; Coverversionen im Live-Repertoire der Dead.

 

Samstag, 14.3.26:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“; Klassische indische Musik.

8 Uhr  Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr “SweepStation”.

18 Uhr „Country Classics”.

19 Uhr „Bigger Than HipHop“, Eine Stunde auf Sendung.

20 Uhr „UFO“, Unbekanntes fürs Ohr.

0 Uhr „Nachtprogramm”; Byrds-Nacht, Teil 1 – 1964-1968. 

 

Sonntag, 15.3.26:

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Kinderradio“.

17 Uhr 45 „FRK extra“; Kassel hat gewählt – Live-Übertragung aus dem Kasseler Rathaus; mit Zahlen, Daten, Interviews und Gesprächen zur Kommunalwahl.

20 Uhr “Devil’s Kitchen”; Hard Rock, Metal, Rock’n’Roll.

22 Uhr “Welcome To Hell”; Das Metalradio.

0 Uhr „Nachtprogramm“; Byrds-Nacht, Teil 2 – 1968-1973.

 

Montag, 16.3.26:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“; Klassische indische Musik.

8 Uhr: Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

17 Uhr „SDG+lab radio“.

20 Uhr „Fangschalltung“; Neue Musik und Improvisierte Musik.

23 Uhr „Forum experimentell“.

1 Uhr „Nachtprogramm“; Zum Tod von Ozzy Osbourne; Black-Sabbath-Nacht; u.a. mit den LPs „Master Of Reality“, „Paranoid“, „Sabotage“.

 

Dienstag, 17.3.26:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“; Klassische indische Musik.

8 Uhr: Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“; in türkischer Sprache.

18 Uhr „500 Show“; Ein dadaistisches Ensemble dreier illustrer Figuren im Kampf gegen den Kitsch.

19 Uhr „Frei hoch zwei“.

20 Uhr „Liederleute“; Magazin für Musik und Politik.

22 Uhr „Only Vinyl“; Plattenspiele.

0 Uhr „Nachtprogramm“, Zum Tod von Sly Stone; Lange Sly And The Family Stone-Nacht; u.a. mit den LPs „Stand“, „There’s A Riot Going On“, ”Life”. 

 

Mittwoch, 18.3.26:

8 Uhr Wiederholung des Programms von Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

18 Uhr „FRK Lesung“; Richard Müller: Die Novemberrevolution.

19 Uhr „Memories“, Hits aus Ost und West.

20 Uhr „Lange Rille Jazz.

21 Uhr „Tanzparkett“; Tanzmusik und Kleinkunst der 20er und 30er Jahre.

22 Uhr „Traforadio“.

0 Uhr „Elvis 90“, Die Lange Elvis-Nacht (Wiederholung von 2007). 

 

Donnerstag, 19.3.26:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“; Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholung des Programms vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“; in türkischer Sprache.

17 Uhr „ILF Eritrea“ (in Tigrinia).

18 Uhr „Kulturthemenwechsel“.

19 Uhr „Schlagerparty mit Bodo”.

20 Uhr „The Essence“; Musik, Poesie, Literatur und Artverwandtes.

22 Uhr „Borderline“; Musik für Grenzgänger.

23 Uhr „Anorak City“; Indie-Pop, Britpop und Artverwandtes.

0 Uhr „Nachtprogramm“; The Jam–Nacht; u.a. mit den LPs „In The City“; „The Gift“, „All Mod Cons“. 

Infobox

Programminfos vom 13.03.2026 bis 18.03.2026

Literaturpreis für grotesken Humor

Für sein literarisches Werk zeichnete die Stiftung Brückner-Kühner 2026 Marc-Uwe Kling mit dem Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor aus, welcher mit 10.000 € dotiert ist. Kling wurde vom Stiftungsrat der Stiftung Brückner-Kühner (Vorsitz Friederike Emmerling) vorgeschlagen und vom Magistrat der Stadt Kassel bestätigt. Die Preisverleihung fand am 7. März im Stadtverordnetensaal des Kasseler Rathauses statt, die Laudatio hielt Daniel Oertel (Ullstein Verlag).
"Marc-Uwe Kling kann alles: Vom klassischen Slam und musikalischen Kabarett über Kinder- und Aufklärungsbücher bis hin zu Sachtexten, Fantasyromanen, sozialphilosophischer Episodensatire mit Fabelanteil und dem Thriller ist kein Terrain vor ihm sicher – sogar Gesellschaftsspiele hat er entworfen. Dabei gelingt es ihm, sein Publikum über die Generationen hinweg immer ernst zu nehmen: Er beweist ein seismographisches Gespür für brennende Themen der Gegenwart, klugen Sprachwitz und Fantasie, die die Realität immer um das entscheidende Grad weiterdreht. Groteske Figurenkonstellationen erinnern an Don Quijote und Sancho Panza und legen Seelenschichten frei, die sich in allem Menschlichen wiederfinden: Nie sind die Lesenden nur der kritische und reflektierte Kleinkünstler, immer finden sie sich auch im radikal-dreisten Känguru. Klings Werk ist eine Ermutigung zur Widerständigkeit, ohne dabei die realen Verhältnisse aus den Augen zu verlieren."
Marc-Uwe Kling wurde bekannt durch seine satirischen Werke, die Gesellschaftskritik mit Humor verbinden. Millionen haben seine Geschichten über ein kommunistisches Känguru gelesen. Sein dystopisch-satirischer Roman „QualityLand“ stand monatelang auf den deutschen Bestsellerlisten. Weitere Werke wie „Der Spurenfinder“ und „Views“ zeigen seine genreübergreifende Vielseitigkeit.
Auch als Kinderbuchautor ist Kling erfolgreich: Mit Das NEINhorn hat er eine ebenso witzige wie tiefsinnige Geschichte geschaffen, die bei Groß und Klein beliebt ist. Die Hörbücher liest er immer selbst ein. Seit einigen Jahren schreibt er auch Drehbücher und führt selbst Regie. In seinem Podcast "Scheiben & Schreddern" spricht er mit anderen Künstlern über den kreativen Prozeß.
Den Förderpreis Komische Literatur ging an Barbi Markovic. Wir senden einen Mitschnitt der Preisverleihung, die am vergangenen Samstag im Rathaus stattfand.
Außerdem in der Sendung: Interview mit Viktoria Kluge, Spitzenkandidatin der PARTEI für die Kommunalwahl in Kassel.

Sendetermin: „Themenwechsel“, Freitag, 13. März 2026, 18 Uhr

 

22. Politisch-kabarettistischer Aschermittwoch

Höhepunkt politischer Grotesken war immer schon der Politische Aschermittwoch, den die Parteien in der Provinz vor ihrer bierseligen Gefolgschaft inszenieren.
Der Politische Aschermittwoch Berlin hält traditionell dagegen. Er ist die alljährliche geballte Ladung Satire gegen die feinverstaubte Vernebelung aus der Regierungsmetropole. Während sich die Parteivertreter ins Hinterland verziehen, füllt der Politische Aschermittwoch Berlin das Vakuum in der Hauptstadt. Seit Jahren mit auserlesenen Wortkünstlern, die sich extra zu diesem Anlaß zusammentun. Stets hochkarätig besetzt, waren bisher u. a. Dieter Hildebrandt, Hagen Rether, Simone Solga, Rainald Grebe, Marc-Uwe Kling, Alfons, Volker Pispers, Max Uthoff, Urban Priol in den letzten Jahren beim Politischen Aschermittwoch in Berlin dabei. Der Politische Aschermittwoch Berlin begeistert dabei nicht nur in jedem Jahr weit über tausend Zuschauer live, sondern wird von mehreren Radiostationen in Deutschland übertragen und erreicht mittlerweile auch über das Netz immer mehr Fans.
In diesem Jahr waren u.a. Frank Lüdecke, Rene Sydow und Mathais Richling dabei.  Als Gastgeber und Moderator führte wie immer Arnulf Rating durch den Abend. Und die Frage, ob Kabarett in Kriegszeiten überhaupt möglich ist, wird mit einem klaren JA beantwortet.

Sendetermin: „Kabarett live“, Freitag, 13. März 2026, 22 Uhr

 

Die Novemberrevolution

Ein Text von Richard Müller

Gelesen wird der zweite Band der Trilogie „Vom Kaiserreich zur Republik“, „Die Novemberrevolution“ und „Der Bürgerkrieg in Deutschland“ aus den Jahren 1924/1925.
In den jetzigen Zeiten der Kriegstreiberei und Rüstungsbesoffenheit lohnt ein Blick zurück in unsere Geschichte. Im Januar 1918, dem letzten Kriegsjahr des Ersten Weltkrieges, streikten über 750.000 Arbeiter und Arbeiterinnen, hauptsächlich aus der Rüstungsindustrie, gegen den Krieg. Als Organisator mehrerer Massenstreiks gegen den Ersten Weltkrieg hatte Richard Müller entscheidenden Einfluß auf die Entwicklung der Novemberrevolution 1918 und der Rätebewegung. Er war 1918/19 Vorsitzender des Berliner Vollzugsrats der Arbeiter- und Soldatenräte, heißt es auf der Website „Deutsche Biographie“.
Wer die Gegenwart verstehen will, muss sich mit der Geschichte beschäftigen.

Sendetermin: „Novemberrevolution in Deutschland“; Mittwoch, 18. März 2026, in Folge jeden weiteren Mittwoch sowie jeweils am darauffolgenden Donnerstag um 10 Uhr in der Wiederholung.


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Das sind WIR

Da war doch noch was!?

Über uns

"Gesellschaft zur drahtlosen Belehrung und Erbauung"

 

Das Freie Radio Kassel (kurz FRK) ist ein nichtkommerzieller lokaler Hörfunksender, der im Kasseler Stadtgebiet und den angrenzenden Gemeinden zu empfangen ist.

 

Die Sendefrequenzen sind: UKW 105,8 MHz (Antenne) bzw. DAB+ über Kanal 6A (FRK) .

 

Das Sendestudio hat sich seit Gründung in der historischen, denkmalgeschützten Kulturfabrik Salzmann im Kasseler Stadtteil Bettenhausen befunden und musste Anfang 2013 in die Innenstadt umziehen (Opernstraße2 ).

Wir sind 105,8 MHz

Das Freie Radio Kassel ist weitgehend ehrenamtlich organisiert und bietet Interessierten die Möglichkeit, eigenverantwortlich Radiobeiträge zu produzieren und zu senden. Inhaltliche Schwerpunkte sind zum einen die lokale und regionale Berichterstattung, zum anderen ein Musikprogramm, das sich deutlich von dem kommerzieller oder öffentlich-rechtlicher Sender unterscheidet.

 

Das Programm wird von lokalen Vereinen, Initiativen und sonstigen Gruppen sowie von Einzelpersonen erstellt, die in der inhaltlichen und formalen Gestaltung ihrer Sendungen weitgehend autonom sind. Das Freie Radio Kassel verfügt im Gegensatz zu vielen anderen Bürgermedien über ein festes Programmschema mit periodisch wiederkehrenden Sendungen. Das FRK versteht sich als "Einschaltradio", d.h., Hörer schalten gezielt ein, um bestimmte Sendungen zu verfolgen. Zu den Aufgaben des Freien Radios gehört darüberhinaus die Vermittlung von Medienkompetenz. Dies geschieht durch vielfältige medienpädagogische Projekte, die oft in Kooperation mit Schulen, Hochschulen, Jugendzentren und anderen Bildungsträgern durchgeführt werden.

 

Die Finanzierung des Senders erfolgt größtenteils über Mittel der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und Neue Medien (LPR Hessen). Diese verwendet einen Teil des ihr zufließenden Anteils an den Rundfunkgebühren zur Förderung nichtkommerzieller Medienprojekte.